venerdì 31 ottobre 2008

"Levati, Francesco! Vai via, vai via!"





Le foto parlano chiaro e, a meno che questo non sia un Paese di maestri di Photoshop, ci dicono che quella del governo e della questura è una verità monca. (repubblica.it)
Seguo il drappello che si dirige davanti al Senato e incontra il funzionario capo. "Non potete stare fermi mentre picchiano i miei studenti!" protesta una signora coi capelli bianchi. Una studentessa alza la voce: "E ditelo che li proteggete, che volete gli scontri!". Il funzionario urla: "Impara l'educazione, bambina!". La professoressa incalza: "Fate il vostro mestiere, fermate i violenti". Risposta del funzionario: "Ma quelli che fanno violenza sono quelli di sinistra". C'è un'insurrezione del drappello: "Di sinistra? Con le svastiche?". La professoressa coi capelli bianchi esibisce un grande crocifisso che porta al collo: "Io sono cattolica. Insegno da 32 anni e non ho mai visto un'azione di violenza da parte dei miei studenti. C'è gente con le spranghe che picchia ragazzi indifesi. Che c'entra se sono di destra o di sinistra? È un reato e voi dovete intervenire". (repubblica.it)
Ieri in Piazza Navona c'era un camion lasciato passare dalla Polizia. Nel camion c'erano caschi, mazze, forse tirapugni e una ventina di provocatori. Provocatori, non studenti. I provocatori hanno picchiato gli studenti sotto gli occhi della Polizia. Uno dei provocatori, come si può vedere dal video, è in rapporti affettuosi, digrande simpatia con la Polizia, come se fosse un collega.
La piazza era gremita. Un camion con mazze e teppisti poteva essere lì solo in due casi:
- perchè la Polizia lo ha consentito su ordine di qualcuno
- perchè la Polizia non governava la piazza.
Maroni, il ministro degli Interni, che prende istruzioni dettagliate, unportaordini dello psiconano, dovrebbe spiegarci cosa è successo e dopodimettersi. La politica è fallita. Il cittadino può solo dialogare con il poliziotto in tenuta anti sommossa. Se non basta la Polizia, allora arrivano gli infiltrati, così i giornali e le televisioni di regime possono gridare agli "scontri tra studenti". Giornalisti, non vi vergognate? Le vostre parole sono peggio delle mazze tricolori degli squadristi di Piazza Navona. (www.beppegrillo.it/)

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Novemberpogrom 1938


"Meine liben Eltern!
Ich konnte nicht anders tun, soll G´´tt mir verzeihen, das Herz blutet mir wenn ich von eurer Tragödie und 12.000 anderer Juden hören muß. Ich muß protestieren, das die ganze Welt meinen Protest erhört, und das werde ich tun, entschuldigt mir.
Hermann."

Am 7. November 1938 schoss in Paris der 17-jährige Herschel Grynszpan aus Protest gegen die Verfolgung der Juden auf den deutschen Diplomaten Ernst vom Rath, der zwei Tage später seinen Verletzungen erlag. 
Reichspropagandaminister Joseph Goebbels initiierte daraufhin in der Nacht vom 9. zum 10. November 1938 einen reichsweiten gegen die jüdische Bevölkerung gerichteten Pogrom als "spontane" Vergeltungsmaßnahme.
In Wien wurden im Verlauf des Pogroms, der hier keineswegs, wie der verharmlosende Begriff "Reichskristallnacht" impliziert, nur eine Nacht, sondern mehrere Tage dauerte, 42 Synagogen und Bethäuser in Brand gesteckt und verwüstet. Tausende jüdische Geschäfte und Wohnungen wurden geplündert, zerstört und beschlagnahmt. 6.547 Wiener Juden kamen in Haft, 3.700 davon in das KZ Dachau; viele von ihnen wurden in Dachau, Buchenwald und anderen Konzentrationslagern ermordet.
Die blutigsten Ausschreitungen ereigneten sich in Innsbruck, wo Nationalsozialisten in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 drei Menschen ermordeten; ein weiterer Mann erlag kurze Zeit später seinen Verletzungen; vier ältere Menschen warf man kurzerhand in die Sill. [Q: www.doew.at]

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giovedì 30 ottobre 2008

Scuola Roma: scontri e arresti per Blocco Studentesco

ROMA - Era cominciata bene, c'era quel clima irreale di tante manifestazioni, da una parte la protesta e dall'altra un perimetro protetto dalla polizia, ovattato, qui piazza Navona, lì il Senato. 
Era cominciata intorno alle nove con i ragazzini dei licei e gli striscioni, due, tre cortei e la piazza piena. Professoresse a fare servizio d'ordine, "abbiamo la scuola occupata a due passi, qui ci sono i nostri ragazzi e vogliamo tenere d'occhio che non ci siano infiltrati, oggi può succedere di tutto". Poi, gli infiltrati sono arrivati. Ed è andata come sempre, da sempre, decidono di farla andare, nel peggiore dei modi. Perché tutti diventino uguali, tutti violenti allo stesso modo. Ma il Movimento non si ferma, semmai riesce a fermare la provocazione. Il grido è sempre quello: "Noi non abbiamo paura". [tutto l'articolo]
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mercoledì 29 ottobre 2008

Ma che fine ha fatto l'antifascismo nelle scuole?

La presenza fascista nelle lotte studentesche
Care/i compagne/i, vi invio una serie di articoli di giornale che parlano delle presenza fascista nelle lotte studentesche. Penso sia importante segnalare e affrontare questa questione perché pare che pochi/e fra gli studenti si stiano rendendo conto dell'ampiezza del fenomeno.

lunedì 27 ottobre 2008

Landtagswahl: Rechte siegen

Bei den Landtagswahlen in Südtirol ist es so gekommen, wie es erwartet wurde: Die Sieger sind eindeutig die Rechtspopulisten und die extreme Rechte.
Die Freiheitlichen erreichen 14,3% (43.614 Stimmen), in einigen Gemeinden sogar über 30%, und stellen nun als zweitstärkste Kraft im Land fünf Abgeordnete (+3).
Die Süd-Tiroler Freiheit kann ebenfalls Zuwächse verzeichnen (4,9% bei 14.888 Stimmen) und erhält zwei Sitze, wohingegen die Union für Südtirol stark verliert. Die Lega Nord, in Italien bekannt für ihren eisernen Kurs, kommt auf 2,1%.
Besorgniserregend auch das gute Abschneiden von Unitalia, die rechtsextrem-nationalistische Partei von Donato Seppi, der die Fiamma Tricolore sehr nahe steht: Südtirolweit zwar mit knapp 2% auf abgeschlagenem Rang, in Bozen aber mit 7,1% unter den ersten vier.
Die linken Parteien verzeichnen starke Stimmverluste: Sowohl die Arbeitnehmer in der SVP, als auch Grüne/Bürgerliste und Linke für Südtirol sind auf absteigendem Ast: Im Rechtsruck haben sie alle Federn gelassen und müssen nun auf Fehlersuche gehen.

domenica 26 ottobre 2008

Steigender Antisemitismus in Europa

Die Studie des Pew Research Center „Unfavorable views of Jews and Muslims on the increase in Europe” belegt: antisemitische Einstellungen in Europa nehmen zu.
Im Rahmen des Projektes „The Pew Global Project Attitudes“ werden vom amerikanischen Pew Research Center jedes Jahr Daten erhoben die Aufschluss über die Einstellungen von Menschen verschiedener Nationalitäten hinsichtlich bestimmter Themen wie Religiosität, der Lebenssituation oder ihre Haltung gegenüber Juden, Muslime und Christen geben.
In diesem Jahr wurden knapp 25.000 Interviews in 24 Nationen geführt, deren Ergebnisse deutlich machen, dass es zu Einstellungsveränderungen im Vergleich zum Jahr 2004 kam. Insgesamt wurden dabei für Europa folgende Ergebnisse bekannt:
• 46% der befragten Spanier geben an Vorurteile gegenüber Juden zu haben. Damit sind sie der Spitzenreiter in Europa. Polen mit 36% und Russland mit 34% folgen.
• In Deutschland gibt ein Viertel der Befragten und damit 25% zu negative Einstellungen gegenüber Juden zu besitzen. Damit stieg der Prozentsatz im Vergleich zum Jahr 2004 um fünf Prozent.
• Zwar liegt Frankreich mit 20% unter dem Wert Deutschlands, jedoch ist eine Zunahme antisemitischer Einstellungen um neun Prozent zum Vergleichsjahr 2004 zu konstatieren.
• Großbritannien ist das einzige Land das keinen Zuwachs zu verzeichnen hat und bei vergleichsweise geringen neun Prozent bleibt.
Noch negativer als in Bezug auf die jüdische Bevölkerung äußern sich die Befragten gegenüber Muslimen:
• Mehr als die Hälfte der Befragten in Spanien antwortet mit negativen Ressentiments auf die Frage, welche Einstellung sie gegenüber Muslimen besitzen. Damit sind sie auch hier mit 52% der Spitzenreiter. Knapp gefolgt von Deutschland mit 50% und Polen mit 46%.
• Im Gegensatz dazu gibt einer von vier Briten an Ressentiments gegenüber Muslimen zu verspüren (23%).
Schließlich ist ein Zusammenhang zwischen den Ressentiments gegen Juden und Muslime festzustellen. Dabei fallen vor allem zwei Gruppen ins Auge. Ältere Menschen sowie Menschen mit einem geringen Bildungsgrad neigen wesentlich häufiger zu antisemitischen Einstellungen und erzielen in dieser Befragung die höchsten Werte. Ein Ergebnis wird von den Forschern darüber hinaus gesondert hervorgehoben. 34 Prozent der politischen Rechten in Deutschland, Frankreich und Spanien geben Ressentiments gegenüber Juden an. Diese Werte werden jedoch ebenso von hohen Prozentsätzen für das linke politische Spektrum (28%) und die politische Mitte (immerhin 26%) begleitet, was gleichfalls Besorgnis erregend ist.
Quelle:
Die Studie:

sabato 25 ottobre 2008

Sven Knoll wehrt sich gegen Vorwürfe

Sven Knoll von der "Südtiroler Freiheit" wehrt sich entschieden gegen die Vorwürfe ein Treffen von Rechtsextremisten besucht zu haben oder mit diesen zu sympathisieren.
Viel mehr sieht er hinter den Anschuldigungen eine Kampagne gegen seine Person und die"Südtiroler Freiheit", um ihr kurz vor der Wahl zu schaden. Knoll wörtlich "Ich habe nichts mit Neonazis zu tun". Am Samstag bestätigte der Staatsanwalt Cuno Tarfusser indes, dass Knoll niemals an einem Nazitreffen teilgenommen hat.
In einer E-Mail an die Antifa Meran äussert sich Knoll selbst zu den Vorwürfen und sagte sich ein weiteres mal von rechtsextremistischen Gedankengut los. Der folgende Teil stammt direkt aus seiner E-Mail und gibt einen Überblick übe die neusten Erkenntnisse:
UNSCHULDIG!!! Staatsanwaltschaft bestätigt Unschuld von Sven Knoll
Oberstaatsanwalt Cuno Tarfusser bestätigt heute gegenüber dem "Corriere dell'Alto Adige", dass es keine Ermittlungen gegen Sven Knoll gibt. Dieser hat auch an keinem Nazi-Treffen teilgenommen. Die SÜD-TIROLER FREIHEIT würde im Gegenteil sogar dafür sorgen, Jugendliche von rechtsradikalen Kreisen wegzuziehen. Die Anschuldigungen des "L'espresso" sind somit allesamt unwahr.
Erleichtert über diese eindeutige Bestätigung seiner Unschuld zeigt sich der Landesjugendsprecher der SÜD-TIROLER FREIHEIT, Sven Knoll: "Die letzten 48 Stunden waren der reinste Alptraum, da ich von einer Minute auf die andere mit einer ungeheuerlichen Unterstellung konfrontiert wurde, die beinahe meinen Ruf zerstört hätte. Auf der Straße tuschelten die Leute schon hinter meinem Rücken, dass ich der Nazi aus Schenna sei. In so einem Moment baut sich eine Mauer des Vorurteils vor einem auf, und niemand glaubt einem, dass man unschuldig ist."
Die Staatsanwaltschaft bestätigt nun die Unschuld von Sven Knoll, der nie an einer Nazi-Versammlung im Passeiertal teilgenommen hat, zumal er am besagten 2. Oktober 2007 gar nicht im Passeiertal gewesen sein kann. Zu diesem Zeitpunkt nahm er nämlich an einem Informationsabend der SÜD-TIROLER FREIHEIT im Ragenhaus in Bruneck teil. Dies bestätigen nicht nur die ca. 40 Teilnehmer der Versammlung, sondern auch mehrere Photos, die damals gemacht wurden.
Dringender Aufklärung und einer Offenlegung der Geheimdienstakten bedürfen die Hintergründe und Urheber dieser konstruierten Diffamierungskampagne, mit der der Ruf von Sven Knoll gezielt zerstört werden sollte, um somit ein gutes Abschneiden der SÜD-TIROLER FREIHEIT bei den Landtagswahlen zu verhindern.

Links:

venerdì 24 ottobre 2008

Projekt "AUSSI" gestartet

Der Meraner Streetworkverein "Strymer", der schon seit einigen Jahren in der Jugendarbeit aktiv ist, hat nun ein Ausstiegsprogramm für rechtsextreme Jugendliche gestartet.
Strymer - Steetwork und mobile Jugendarbeit. Dieser von Bezirksgemeinde und Land finanzierte Verein beschäftigt sich Jugendlichen vor allem aus dem extremistischen Umfeld. Mit dem Projekt "AUSSI" soll - ähnlich wie durch "Exit" in Deutschland - Jugendlichen der Ausstieg aus der rechtsextremen Szene ermöglicht werden. Die Mitarbeiterin Renate Unterholzner in der "ff" (16.10.2008, Nr. 42):
"Wir sind startbereit"
Renate Unterholzner, Mitarbeiterin des Meraner Streetworkervereins „Strymer“, über das Aus-stiegsprogramm für rechtsradikale Jugendliche.
ff: Was hat zur Ausarbeitung des Ausstiegsprogramms „Aussi“ geführt? 
Renate Unterholzner: Der Verein arbeitet schon seit zwei Jahren mit Jugendlichen, die vom sozialen Netz nicht aufgefangen werden. Insbesondere mit Jugendlichen, die in den Bannkreis rechtsextremer Ideologie geraten sind. Dabei ist es nicht so wichtig, ob sie sich am Rande der Szene bewegen oder ob sie tief involviert sind. Ausstiegswillige Jugendliche und Angehörige wussten bislang nicht, an wen sie sich wenden konnten.
ff: Wird das Programm bereits genutzt? 
Renate Unterholzner: Es befindet sich in der Präsentationsphase in verschiedenen Gremien. Bis dato ist es aber noch nicht abgesegnet. Zurzeit ist es so, dass Ausstiegswillige vom Streetwork aufgefangen werden. Jetzt braucht es aber eine Institution, eben dieses Projekt, das Ausstiegswillige begleiten kann. Hierzu braucht es zwei Fachpersonen, um eine betreuerische Kontinuität zu gewährleisten. Wir könnten schon bald starten, aber warten jetzt noch auf die politisch Unterstützung.
Kontakt: info@streetwork.it

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giovedì 23 ottobre 2008

Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui

Das Freie Theater Bozen führt das Theaterstück "Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui" von Bertolt Brecht auf. Es handelt sich dabei um eine Gangsterfarce über Adolf Hitlers Aufstieg zur Macht. 
1941, kurz vor seine Flucht vor den Nazis nach Amerika, schrieb Bertolt Brecht (1898-1956), größter deutscher Dramatiker des 20.Jahrhunderts, dieses – wie er es selbst nannte – „Gangsterspektakel“, eine bitterböse Parabel über den Aufstieg einer zwielichtigen Figur zum Beherrscher der Stadt Chicago. Chicago ist natürlich Deutschland, und Arturo Ui steht für Adolf Hitler, zuerst Reichs-kanzler, dann diktatorischer „Führer“. Hitler und seine Nazi-Clique wird geschildert als Gangster und seine Bande, der „Aufstieg“ als Machtergreifung wird anhand verschiedener „Stationen“ vorgeführt und als lächerlich (obzwar blutig) und als verhinderbar (weil historisch bedingt) demaskiert. 
„Arturo Ui“ ist aber kein bloßes Geschichtsdrama, sondern ein Lehrstück über Ursachen und Bedingungen der Entstehung von Diktatur zwecks Vermeidung und Verhinderung ebendieser. Brecht betrachtete das Stück „als Versuch, der kapitalistischen Welt den Aufstieg Hitlers dadurch zu erklären, dass er in ein ihr vertrautes Milieu versetzt wurde“, nämlich das der Geschäftswelt und seiner Grauzonen. Denn: „Denn Schoß ist fruchtbar noch aus dem das kroch“. Der „Ui“ ist als also ein ebenso unterhaltsames wie lehrreiches Theaterstück.
Es spielen: Gabriele LANGES (Arturo Ui), Hans Hirschmüller (Dogsborough), Stefan W. Dick (Roma), Michael Hase (Givola), Klaus-Peter Bülz (Giri), Andre Ebert (Dullfeet u.a.), Katja Szigethy (Ms.Dullfeet u.a.), Richard Aigner (Clark u.a.), Thomas Giegerich (Butcher u.a.), Andy Konrad (Dogsboroughs Sohn u.a.) sowie Albert Morelli und Riccardo Pesarin
Regie: Reinhard AUER 
Kostüme: Sonia FRANZOLIN 
Bühne: Roberto MORELLO Musik: Federico CAMPANAS
Gefördert von: Südtiroler Landesregierung, BMUKK Wien 
Gesponsert von: Stiftung Südtiroler Sparkasse, Freie Universität Bozen

Termine:

24.10 20.00 Premiere Grieser Stadttheater BOZEN
26.10. 17.00 Sondervorstellung Grieser Stadttheater BOZEN
30.10. 20.00
Stadttheater MERAN
4.11. 20.00
Forum BRIXEN
6.11. 20.00
Kulturhaus SCHLANDERS
8.11. 20.00
Cesa Ladins ST.ULRICH
11.11. 20.00
Pacher-Haus BRUNECK
14.11. 20.00
Vereinshaus KALTERN
20.11. 20.00
Stadttheater STERZING

Link:

mercoledì 22 ottobre 2008

Am 26. Oktober in Südtirol...

In wenigen Tagen, am 26. Oktober 2008, wählt Südtirol seinen neuen Landtag. Hier ein paar grundlegende Infos zur Wahl.
WAS | Der Südtiroler Landtag wird erst seit 2001 in dieser Form direkt gewählt, weitreichende Entscheidungskompetenz hat er aber schon länger. Die verhänltnismäßig große Wichtigkeit der Landtagswahlen ergibt sich aus den weitreichenden Kompetenzen der Autonomen Provinz Bozen. Am 26. gilt es nun, die 35 Landtagssitze neu zu vergeben (der Landeshauptmann wird nicht direkt gewählt).
WER | Zu den Landtagswahlen 2008 treten 15 Listen an. Es sind dies (Reihenfolge wie auf dem Stimmzettel):
  • Verdi-Grüne-Verc / BürgerListeCiviche
  • Südtiroler Volkspartei
  • Süd-Tiroler Freiheit
  • Casini UDC
  • Bürgerbewegung
  • Südtiroler Kommunisten - Communisti Italiani
  • Lega Nord Südtirol
  • Ladins Dolomites
  • Di Pietro - Italia dei Valori
  • Unitalia - Movimento Iniziativa Sociale
  • Union für Südtirol
  • Popolo delle Liberta - Berlusconi
  • Demokratische Partei - Partito Democratico
  • Die Freiheitlichen
  • Sinistra dell'Alto Adige - Linke für Südtirol
WIE | Am Sonntag können die Wahlberechtigten  jeweils eine Liste ankreuzen und zusätzlich noch vier Vorzugsstimmen an KandidatInnen der angekreuzten Liste vergeben, indem sie Nachname oder Nummer angeben. Dazu müssen sie mit dem Wahlausweis und einem gültigen Personalausweis zwischen 6.00 und 22.00 Uhr in dem auf dem Wahlausweis angegebenen Sektionswahlamt zur Stimmabgabe erscheinen.
Die Sitze werden dann folgendermaßen vergeben: Alle gültigen Stimmen werden durch die Anzahl der Sitze plus zwei (37) geteilt, was den Wahlquotienten ergibt. Bei den letzten Landtagswahlen lag er bei 2,8. Eine Liste mit einem Ergebnis von beispielsweise 8 Prozent der Stimmen erhält so (6 durch 2,8) zwei s.g. Vollmandate - die übrig gebliebenen 2,2 Prozent der Stimmen (6 minus 2x2,8) sind die s.g. Reststimmen. Die restlichen Sitze werden nach der Vergabe der Vollmandate als Restmandate an jene Parteien mit der höchsten Anzahl der Reststimmen vergeben.

Informative Links:

Amüsante Links:

Sulla pelle dei piu’ poveri

Negli ultimi anni, mesi, in Italia il tema dell’immigrazione con tutti i suoi diversi aspetti è al centro dell’attenzione mediatica e politica. La paura di ogni cosa che sa di straniero è al primo posto nel dibattito del circo parlamentare. 
Molti partiti, come la Lega Nord, Fiamma, An oppure a livello locale Unitalia fanno della lotta all’immigrazione il loro cavallo di battaglia con cui cercano di sfondare nell’elettorato, soprattutto quello popolare, a volte riuscendoci. 
Ai Piani di Bolzano i partiti della destra organizzano manifestazioni contro le prostitute che rendono “insicuro” il Rione, con cui chiedono alla Polizia l’arresto immediato delle prostitute, spesso non in regola con i documenti. Un modus operandi che fa parte del DNA delle destre, che da sempre fanno valere le parole Ordine, Legalità e Sicurezza sulla pelle degli ultimi, su chi fa fatica ad arrivare a fine mese, spesso immigrati, sfruttati e senza voce. La legalità è una parola vuota che vale solo per il  ladruncolo, non certamente per i padroni. La sicurezza è il termine dietro cui si nascondono per giustificare misure carcerarie più dure, aggressioni contro stranieri, costruzioni di C.P.T. In tempi di grave crisi economica del sistema capitalista tocca sempre ai lavoratori pagare il conto degli errori dei padroni, delle banche, degli speculatori finanziari: i profitti sono privati, le perdite sono divise equamente fra tutti (!). 
Questa è la sicurezza che ci promettono: le scuole saranno tutte privatizzate ma non ci saranno più mendicanti o lavavetri per strada, dovremo venderci un polmone per andare dal dentista ma senza zingari che rubacchiano nei supermercati, i diritti dei lavoratori saranno pian piano tolti però non avremo più le prostitute per strada o i vu cumprà africani e i venditori di rose pakistani che ci rompono i coglioni per 2 euro. [da un volantino di antifascisti sudtirolesi]

lunedì 20 ottobre 2008

Che cos'è CasaPound?

Che cos'è CasaPound, quella cosa che si trova su volantini, adesivi e sul sito chiuso di Forza Nuova Merano? La risposta è facile. [trovato su italy.indymedia.org]
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CasaPound, il volto attraente dei nuovi fascisti
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Molto è stato detto e scritto su Forza Nuova, sul loro impianto fortemente nostalgico e identitario, sul richiamo al fascismo rumeno, sulla sua forte impronta familista e fondamentalista cattolica. Fascisti duri e puri, tradizionalisti, abbastanza fuori dalla nostra epoca per non attecchire oltre lo 0,3% di elettori che ha racimolato alle ultime consultazioni politiche.
Ma un altro orientamento fascista è ormai venuto alla luce. Quello che nelle parole dei suoi principali animatori si chiama fascismo del terzo millennio. Occorre andare per ordine, e tornare alla scorsa primavera, quando il Movimento Sociale – Fiamma Tricolore di Luca Romagnoli, partito di coloro che nel 1995 rifiutarono la svolta di Fiuggi dell'allora leader MSI Gianfranco Fini, si trovava a dibattere dell'insoddisfacente esito elettorale dell'alleanza con La Destra di Francesco Storace e Daniela Santanché: poco più del 2% di voti , nessun deputato eletto alla Camera. La ricetta di Romagnoli e dei suoi fedeli si delinea in poche settimana: rottura con Storace, avvicinamento al PDL di Berlusconi e Fini. Ma un componente della segreteria nazionale è di diverso avviso. Trattasi di Gianluca Iannone. [tutto]

Link:

Haider, der unerkannte Austrofaschist

Gastkommentar vom österreichischen Schriftsteller Robert Menasse in der "Presse" vom 17. Oktober 2008.
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Sozialdemokraten, Grüne und die kritische Intelligenz haben einen verheerenden Fehler gemacht: Sie witterten bei Haider zwar Faschismus, konnten ihn aber nicht verstehen.
In Österreich wird der Tod einer öffentlichen Person nicht von einem Amtsarzt, sondern erst von den Medien beglaubigt: wenn selbst die Feinde, Gegner und Konkurrenten jemanden in den Zeitungen und im Fernsehen hochleben lassen, dann kann man sicher sein: dieser Mensch ist wirklich tot. Was hierzulande als „Pietät“ bezeichnet wird, nämlich die plötzliche Einigkeit dahingehend, über einen nur noch Gutes zu sagen, ist in Wahrheit bloß deren entfernt verwandte österreichische Kulturtechnik, den konkreten Menschen durch eine Legende zu ersetzen, die es ermöglicht, seine wirklichen Taten und deren Konsequenzen zu verdrängen und zugleich „als Erbe“ anzunehmen. [mehr]

sabato 18 ottobre 2008

Blutiges Pflaster Russland

Wieder Nazi-Morde in Russland: Ein Skinhead wird niedergestochen, ein 16-jähriges Mädchen stirbt  durch Stiefeltritte. Die Hälfte aller Neonazis sind Russen.
Die Lage in Russland ist fatal: Nach einem 2005 veröffentlichtem Bericht  des Moskauer Büros für Menschenrechte  sind weltweit gegenwärtig gut 120.000 Neonazis aktiv. Die Hälfte davon lebt in Russland – zwischen 50.000 und 60.000, Tendenz steigend, Experten rechnen bald schon mit 80.000. Besonders gefährlich ist es in St. Petersburg, allein dort sollen 15.000 Neonazis leben. Aber auch in den Städten mittlerer Größe in Südrussland verzeichnen die Gruppierungen regen Zulauf. Denn trotz ein Verbot von neonazistischen Vereinigungen radikalisiert sich die politische Landschaft durch soziale Einschnitte und einem sinkenden Bildungsniveau zusehend. Nationalismus und Ausländerfeindlichkeit prägen das Tagesgeschehen: Einer Umfrage zufolge unterstützen bereits 53% aller Befragten die Parole "Russland den Russen". In so einem Klima verwundern die letzten Morde nicht, sind aber umso betrübender. Hier die Meldung der russische Menschenrechtsorganisation "Sova":
New Fatal Attacks on Russian Anti-fascists
Last week was marked by a new wave of neo-Nazi violence against young antifascists, with one murder in Irkutsk and one in Moscow.
On October 8, 2008, in Irkutsk, 16-year-old Olga Rukosyla was killed by three young men in Nazi-skinhead gear. According to eyewitnesses, they approached the young girl, asked her a question and yanked her arm. Olga gave an angry answer, and then the attackers knocked her down and began kicking her. Passers-by called an ambulance, which took Olga to the hospital where she died the same night.
Olga Rukosyla didn’t belong to any particular political group, but she was dressed as a punk and her boots were laced with red shoelaces, a symbol of the antifa subculture.
The police have identified several primary murder suspects. Two of them Irkutsk neo-Nazis nicknamed “Boomer” and “Def”, who have already been accused of the 2007 attack at an eco-camp in Angarsk, which resulted in the death of Ilya Borodaenko.
On the morning of October 10, 2008, in Moscow, 27-year-old Fyodor Filatov (also known as Fedyaj) was stabbed by a group of 4 people as he was leaving his home. He was taken to the hospital, where he died of multiple wounds.
Fedyaj was one of the founders of the Moscow Trojan Skinhead group of apolitical antiracist skinheads. Neo-Nazi websites have repeatedly published his picture. It is widely believed by his friends and the anti-fascist community, that he was targeted by neo-Nazis.
Police have begun investigating the murder (article 105 of the Criminal Code).
A neo-Nazi group published a message on on a “NS-WP” website (National Socialism – White Power), taking responsibility for the murder of Fedyaj. 
Deutsche Berichte auf Indymedia:
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Die Menschenrechtsorganisation "Human Rights House" veröffentlichte am 30. September 2008  einen Jahresbericht. Demzufolge wurden in Russland 71 Menschen aufgrund rassistischer Attacken getötet, 268 wurden verwundet. Zudem fanden über 50 Attacken auf religiöse Einrichtungen statt. [zum Artikel (engl.)]
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Weitere ältere Artikel zum Thema aus den Medien:

Zweiteilige FocusTV-Reportage auf YouTube:

"Der Tod war die bessere Option"

Zeitgeschichte. Alexej Weizen war am Aufstand im Vernichtungslager Sobibór beteiligt, den nur 47 Menschen überlebten. Nach der Revolte ließ SS-Reichsführer Himmler das Lager schließen.
taz: Herr Weizen, Sie kamen im Mai 1942 im Vernichtungslager Sobibór an. Erinnern Sie sich an die Fahrt dorthin?
Alexej Weizen: Alle im Viehwaggon haben gewusst, dass wir ins Vernichtungslager gebracht werden. Wir alle haben gewusst, dass sie uns dorthin bringen, um uns zu töten, und dass, wenn wir dort ankommen, unser Leben zu Ende ist. Ich begann schon auf der Fahrt ins Lager auf den Tod zu warten. Im Lager Sobibór wartete ich dann ständig auf ihn. Jede Minute, jede Sekunde war ich mir bewusst, dass sie mich umbringen können. Sie konnten dich einfach so umbringen, weil sich dein Blick zufällig mit dem eines Aufsehers traf oder weil sie einfach schlechte Laune hatten. Bis zum Oktober 1943, mehr als ein ganzes Jahr lang, wurde mein Dasein bestimmt von einem einzigen Gedanken: Ich wartete auf den Tod. Jeden Augenblick. [mehr auf taz.de]
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Link Vernichtungslager Sobibor:

Info: Demo in Innsbruck verschoben

Organisatoren der Antifa-Demonstration in Innsbruck melden Terminverschiebung. Und Erweiterung des Themas.
"Von der Organisation her wäre es auf jeden Fall möglich gewesen, die Demo am 25.10. zu machen. Jedoch haben sich viele Gruppierungen und Antifas darüber ausgelassen, dass es nicht sinnvoll wäre sie an diesem Tag zu machen.", so die Veranstalter.
Die Demonstration wird nun am Samstag, 22. November 2008 (15h, Hauptbhf. Ibk) stattfinden. Zusätzlich soll dann auch der Opfer der Pogromnacht gedacht werden.

Links: